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Paul & Bohne – Kaffee im Blut

in VIERTEL(ER)LEBEN von

Im Paul und Bohne gibt es nicht nur Kaffee, sondern auch begehrte Workshops zum Thema Kaffee und wie man ihn am besten zu sich nimmt. Neuerdings liefert Paul das Koffeingetränk sogar bis vor die Haustür.

Das Sortiment von Paul und Bohne besticht mit Kaffees aus Afrika, Asien und Lateinamerika. Obwohl der Betreiber Paul Sorger-Domenigg bisher selbst noch nie eine Kaffeeplantage besucht hat, ist ihm eine sorgfältige Auswahl des Kaffees sehr wichtig. Um die besten Sorten zu finden, bestellt er laufend neue Muster aus aller Welt und röstet sie probe. Ein dreiköpfiges Team verkostet diese in einem mehrstufigen Prozess und wählt die besten Proben aus. 

Der Preis der angebotenen Kaffees variiert dabei zwischen 6,90 Euro und 89,00 Euro pro viertel Kilo. Mit diesen Preisen liegt der Kaffee von Paul und Bohne deutlich über jenen, die Supermärkte anbieten. Paul Sorger-Domenigg sagt dazu: „Leute die möglichst viel Kaffee für wenig Geld haben möchten, sind bei uns nicht richtig. Aber die kommen auch nicht.“

Der teuerste Kaffee im Sortiment ist mit 89,00 Euro pro viertel Kilo der sogenannte Sumatra Kopi Luwak, besser bekannt als Katzenkaffee – wohl selbst für abgebrühte Kaffee-Liebhaber nichts Alltägliches. Dieser Kaffee muss vor der Weiterverarbeitung nämlich von einer Schleichkatze gefressen und wieder ausgeschieden werden.

Menschlichkeit und Miteinander

Aber nicht nur die Qualität des Kaffees ist dem Betreiber des Cafés Paul und Bohne wichtig. „Die MitarbeiterInnen spielen eine unmittelbare Rolle bei der Marke Paul und Bohne. Ich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht, ihnen auf Augenhöhe zu begegnen.“, sagt Paul Sorger-Domenigg. Dieser respektvolle Umgang miteinander und die gute Stimmung zwischen den Mitarbeitern strahlt auch auf die Gäste ab. Sobald sie das Café betritt, spürt die Besucherin die  gemütliche, fröhliche Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt. Die MitarbeiterInnen können jedoch nicht nur über die verschiedenen Kaffeesorten und die richtige Zubereitung Auskunft geben. Auch beim Equipment sind sie echte Profis und stehen für Fragen jederzeit zur Verfügung.

Persönliche Betreuung liegt dem Team von Paul und Bohne sehr am Herzen – Foto: Marie Miedl-Rissner

Kaffee Know-How selbst erlangen

In drei verschiedenen Workshops kann man bei Paul und Bohne nicht nur Kaffee genießen, sondern auch mehr über den Anbau, die Transportwege, die Röstung, verschiedene Zubereitungsformen und den richtigen Umgang mit dem Kaffeezubehör erlernen. „Nur Kaffee verkaufen, das macht der Supermarkt auch, aber dort wird einem keiner sagen, wie man das Optimum aus einem Kaffee herausholt“, sagt Sorger-Domenigg. Verschiedene Faktoren wie zum Beispiel die Temperatur der Maschine, der Mahlgrad, aber auch eine korrekte Reinigung der Maschine spielen dabei zusammen.

Am besten kommt der Workshop „Meine Espressomaschine und ich“ an. Bei diesem Workshop erlernen die TeilnehmerInnen, wie sie das Equipment richtig einsetzen und worauf sie zum Beispiel beim Mahlgrad der Kaffeebohnen achten müssen. Der Mahlgrad muss perfekt auf die jeweilige Maschine und die Zubereitungsart abgestimmt werden. Denn nur, wenn der Kaffee den richtigen Mahlgrad hat, kann er seine Qualität und seinen vollen Geschmack entfalten. Dabei erfordert ein Espresso einen sehr feinen Mahlgrad, während ein Filterkaffee eher grob gemahlen wird. 

Um das neu erlernte Wissen auch gleich an der eigenen Kaffeemaschine auszuprobieren, können die TeilnehmerInnen nicht nur an den im Geschäft vorhandenen Maschinen arbeiten, sondern auch ihre eigenen mitbringen.

Die Gruppengröße der Workshops ist mit vier bis sechs Personen überschaubar, damit eine individuelle Betreuung jedes Teilnehmers möglich ist. Die Workshops sind nach Voranmeldung auch für Firmen, als Betriebsausflug oder „Teambuilding Exercise“ geeignet. 

Kaffee einfach nach Hause geliefert

Seit Kurzem bietet Paul und Bohne mit seinem österreichweiten Online-Shop auch die Lieferung der Kaffees nach Hause an. Die Individualität findet sich dabei auch im Online-Shop wieder. Bis zu einem Bestellwert von 59 Euro wird eine Versandkostenpauschale in der Höhe von 4,90 Euro verrechnet. 

Für alle, die ihren Kaffee doch lieber in einem Kaffeehaus genießen, gibt es auch gute Neuigkeiten: Am 10. Februar eröffnet Paul und Bohne nach seinen Filialen in der Josefigasse und im Murpark eine weiteres Café in der Schörgelgasse. Dieses soll dann aber vorerst das Letzte sein.

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