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Nationalsozialismus

Geschichte ist unveränderbar – Straßennamen nicht

in POLITIK & WIRTSCHAFT von

Stolpersteine zum Gedenken an NS-Opfer und Straßen, die nach Kriegsverbrechern benannt sind, liegen in Graz oft nur wenige Meter auseinander. Seit Jahren wird im Gemeinderat über den Umgang mit diesen Straßennamen diskutiert. Wie geht es nun weiter? Eine Bestandsaufnahme anlässlich des Holocaust-Gedenktags am 27. Jänner.

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Mit Kunst Augen und Ohren öffnen

in KULTUR von

Derzeit gastiert unter dem Titel “Guerilla der Aufklärung” im <rotor> eine Ausstellung von österreichischen und internationalen Künstlern. Diese behandeln Themen wie den gegenwärtigen Antifaschismus und treten mit ihrer Arbeit für eine vielfältige Gesellschaft und gegen illiberale Tendenzen ein.

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Kurt statt Kernstock!

in KULTUR von

Mürzzuschlag setzt um, was viele in Graz schon lange fordern: die Namensänderung der Kernstockgasse. Doch eine Kommission, die nur “alle heiligen Zeiten” tagt, PolitikerInnen aus dem rechten Lager und unwissende Anrainer verzögern die Umbenennung seit Jahren. „Der Name steht für eine Tradition, die nicht gut ist.“ Mit dieser Meinung über den deutschnationalen „Priester-Dichter“ Ottokar Kernstock…

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Stolpersteine und Rosen

in KULTUR von

Die Annenstraße ist hauptsächlich bekannt für Cafés, Lebensmittelläden, Geschäfte aus aller Welt und Wettcafés. Vergnügen ist hier angesagt, kaum einer vermutet dort einen ernsten Hintergrund. Das Gegenteil bewies die Stolpersteinverlegung für die Familie Blüh am 17. Juni in der Annenstraße 31.

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Erinnern, um nie zu vergessen

in KULTUR von

  Über acht neue Gedenksteine werden Grazerinnen und Grazer in Zukunft stolpern und dabei an die Vergangenheit erinnert werden. Als Auftakt galt das Gedenken an die jüdische Familie Salzmann, deren Wohnung am Griesplatz einst von den Nazis beschlagnahmt wurde.    

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Kochen, Essen, Sprechen – Flucht begreifbar machen

in VIERTEL(ER)LEBEN von
Abdulwali Karamalli

„Beim Essen kommen die Leute zusammen“, meint die Historikerin Margit Franz. Das gilt auch für das Projekt „Flucht sichtbar machen“ von KiG und CLIO. Die Annenpost hat der „Küche im Volxhaus“ einen erneuten Besuch abgestattet und die Geschichte eines afghanischen Flüchtlings erfahren.

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Wir erinnern uns

in KULTUR von

Um den Opfern der Novemberpogrome von 1938 zu gedenken, widmete sich die Annenpost in den letzten Tagen unterschiedlichen Veranstaltungen und Projekten, die sich mit diesen Ereignissen befassten. Wir lauschten einem Vortrag von Andrea Strutz, die die Geschichte eines jüdischen Zeitzeugen schilderte, nahmen an einem berührenden Gedenkspaziergang teil (Damit wir nicht wieder stolpern), interviewten die Künstlerin…

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Frau Grolitsch ist verschwunden

in VIERTEL(ER)LEBEN von

Über Jahre hinweg führten Altnazis eine rechtsextreme Organisation im Annenviertel: Das „Deutsche Kulturwerk Europäischen Geistes“ mit Vereinssitz in der Strauchergasse. Deren Chefideologin Lisbeth Grolitsch, Bund Deutscher Mädel (BDM)-Führerin und schillernde Gallionsfigur in rechtsextremen Kreisen, konnte unbehelligt ihre Arbeit als Präsidentin verrichten. Jetzt ist das ewiggestrige BDM-Mädel nicht mehr aufzufinden. Verzogen, verstorben, eingebunkert? Eine Spurensuche. „Frau…

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Mitten in der Krefelderstraß’n

in Allgemein von

Heute jährt sich zum 75. Mal der „Anschluss“ – im Jahr 1938 wurde Österreich Teil des Nationalsozialistischen Deutschland. Auch in Graz und im Annenviertel wurden die deutschen Truppen jubelnd empfangen und Straßen euphorisch mit Hakenkreuzfahnen beflaggt. Ein Rückblick auf die unmittelbare Zeit nach dem „Anschluss“, das Schicksal der Grazer jüdischen Bevölkerung und die Veränderungen, die…

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