Impressum

Herausgeber Studiengang „Journalismus & Public Relations (PR)“, vertreten durch FH-Prof. Dr. Heinz M. Fischer (Studiengangsleiter)
Anschrift Alte Poststraße 152, 8020 Graz
Tel. +43 (0) 316 5453-0
E-Mail redaktion@annenpost.at
Offenlegung gem. §25 Med.G. Weblog des Studiengangs „Journalismus und Public Relations (PR)“ der FH JOANNEUM
Für den Inhalt verantwortlich Mag. Thomas Wolkinger
Redaktion Studierende des Studiengangs Journalismus & PR

 

MISSION STATEMENT

Das Annenviertel.
Die Annenpost erzählt Geschichten aus dem Annenviertel, einem der vielfältigsten Stadtteile von Graz. Hier werden mehr unterschiedliche Sprachen gesprochen als in anderen Vierteln, es gibt mehr coole Clubs, mehr Call Center, mehr Designläden mit Anspruch, mehr 1-Euro-Shops, mehr migrantische Vereine als anderswo, mehr Sozial- und Bildungseinrichtungen, die diese Diversität auch als Chance sehen. AnnenviertlerIn zu sein ist keine Sache der Geografie, sondern ein Lebensgefühl. Denn das „Annenviertel“ an sich gibt es gar nicht. Nur in einem einzigen Stadtplan ist es verzeichnet – und den haben die Viertelbewohner – mit unserer Unterstützung – selbst entworfen (PDF unter: http://annenviertel.at/wp-content/uploads/2013/04/DE_lowres.pdf).

Entstanden ist der Begriff, der in seinem Kern die Grazer Bezirke Gries und Lend verbindet, im Jahr 2009 im Rahmen des Projekts „Die Kunst des urbanen Handelns“ des Kunstvereins < rotor >. Der Autor Stefan Schmitzer hat damals die Annenpost als literarisches Projekt gegründet und bis zum September 2010 betrieben. Seit Herbst 2016 berichtet die Annenpost auch verstärkt aus dem Bezirk Eggenberg, der im Westen von Graz als interessantes Stadtentwicklungsgebiet (u.a. mit den “smart cities” Wagner Biro und Reininghaus) an das “klassische” Annenviertel anschließt.

Community-Blog.
Ein Jahr darauf haben wir – Studierende und Lehrende des Studiengangs Journalismus & PR der FH Joanneum – die Annenpost „übernommen“, neu interpretiert und führen sie seither als journalistischen Blog, als, wenn man so will, „hyperlokalen Community-Weblog“ weiter. Die Geschichten, die wir schreiben, sind getragen vom Glauben, dass man die großen Themen gerade auch im Kleinen findet, dass die ganze Welt immer vor der eigenen Haustür beginnt. Vielleicht sogar die Zukunft des Journalismus. Wir versuchen, unsere Geschichten unter konsequentem Einsatz der Mittel des Internet und des Web 2.0 zu erzählen. Wir probieren neue Apps und Tools aus, schlüpfen in die Rolle von Reportern, Kuratoren, Mediatoren, setzten aber – in Bezug auf Qualität – auf alte journalistische Werte.

Die Redaktion.
30 bis 40 Studierende des Studiengangs Journalismus & PR der FH JOANNEUM Graz bilden im 1. und 2. Semester ihres Studiums die Redaktion der Annenpost und veröffentlichen seit Oktober 2011 regelmäßig Texte (Berichte, Reportagen, Porträts, Interviews), Fotos und Videos über aktuelle Entwicklungen in und um das Annenviertel. Die Annenpost hat eine starke Social Media-Komponente und publiziert ihre Inhalte auch über eigene Plattformen, Channels bzw. Apps wie Facebook, Twitter, Snapchat, FlickR, Youtube, Instagram oder Flipboard. Manchmal hat die Redaktion sogar ein eigenes Büro in der Stadt. Näheres zur aktuellen Redaktion steht am Blog.

Wie gedruckt.
Zu besonderen Anlässen – etwa anlässlich des alljährlichen Grätzelfestes Lendwirbel – gibt es die Annenpost auch in gedruckter Form. Kopiert und von Hand gefaltet oder digigedruckt, je nach Budget.

Die AnnenTalks.
Am Lendwirbel 2014 hat die Annenpost auch ein eigenes Diskursformat ersterprobt – die AnnenTalks, die in Kooperation mit dem Stadtteilverein „Annenviertel“ bis zu vier Mal im Jahr – im öffentlichen Raum oder in den Räumen eins der im Viertel tätigen Kultur- und Sozialvereine – stattfindet. Wir stellen Fragen. Wir plaudern. Wir diskutieren. Neugierig und offen, miteinander und gegeneinander. Zu Themen, die das Viertel interessieren – über Drogen im Park, über den Jihad, über Sozialarbeit mit Mädchen und jungen Männern im Grätzel, über Gentrifizierung und sonstwas. Eine urbanjournalistische Extravaganz.