Generationenwirbel

in KULTUR/LENDWIRBEL von

Wenn Jung und Alt gemeinsam wirbeln, dann macht der Lendwirbel erst so richtig Spaß!
Das bewiesen der „Generationentreff“ und „Generationen in Mode“, zwei Projekte, die trotz verschiedener Themenschwerpunkte eine große Gemeinsamkeit hatten – ehrliches Interesse an anderen Generationen.

„Wir spielen erst, wenn auch Kinder da sind“, ermahnte einer der Senioren der Schauspielgruppe Sternstunde seine Kollegen beim „Generationentreff“ der Kinderfreunde Steiermark am Mariahilferplatz. Auf einer zur „Vorlesebühne“ umfunktionierten Bank warteten die leidenschaftlichen Amateurschauspieler schon ungeduldig auf ihre jungen Zuschauer.

„Aber die kommen doch erst, wenn wir spielen. Das ist ein Geben und Nehmen. Irgendjemand muss anfangen“, gab die Erzählerin des kleinen Schauspieltrupps zu bedenken.
Und behielt recht, denn schon nach dem ersten Streich von Max und Moritz gesellten sich immer mehr Kinder zu Wilhelm Buschs beliebten Kinderstück.

Die Theatergruppe tritt in Aktion und die Kinder sind begeistertDie Theatergruppe tritt in Aktion und die Kinder lassen nicht mehr auf sich warten

Ein liebevoll angerichtetes Buffet mit Kaffee und Kuchen lockte auch viele Eltern in die Theaterecke und schon bald lachten und strahlten die SeniorInnen mit den Kindern über Max`und Moritz` Streiche um die Wette.

Grund zum Strahlen hatten auch die Teilnehmerinnen von „Generationen in Mode“, die vor dem Atelier Schmuckes am Mariahilferplatz zu einem Kaffeekränzchen der besonderen Art einluden, um ihre selbstgefertigten Outfits zu präsentieren.
Die Mädels vom JA.M Mädchenzentrum des Vereins Mafalda kümmerten sich im Vorfeld um Accessoires wie Schmuck oder Gürtel, die Frauen der ErfA-Nähwerkstatt schneiderten Röcke oder Kleider und die Laufmaschen, eine Handarbeitsgruppe des SeniorInnenbunds der Stadt Graz, übernahm das Häkeln von dazu passenden Pullovern und Jäckchen. „Es geht aber nicht um das Materielle, das bei den monatlichen Treffen herausgekommen ist, sondern um den Austausch zwischen den Generationen“, erklärte JA.M-Betreuerin Marina.

Top gestylt: Die Mädels vom JA.M MädchenzentrumTop gestylt: Die Mädels vom JA.M Mädchenzentrum

Ganz ihrer Meinung war Bärbel, die mit ihren 72 „einhalb Jahren“, wie sie betonte, älteste Teilnehmerin des Projekts: „Von den Jungen zu lernen macht so viel Spaß…und hält fit!“
Ihr junges Pendant, die zwölfjährige Esra, strahlte neben ihr glückselig in ihrem neuen Outfit, das gekrönt war von einem weiß-gelb-schwarzen Rock mit Taxi-Aufdruck.
Ihr neues Lieblingsteil durfte sie übrigens mit nach Hause nehmen.
Gemeinsam mit vielen neuen Kontakten, Eindrücken und Erfahrungen.

Bärbel von den Laufmaschen, Esra vom JA.M Mäddchenzentrum und Conny von ERfA posieren für die AnnenpostBärbel (Laufmaschen), Esra (JA.M Mäddchenzentrum) und Conny (ERfA)

Hallo meine Lieben! Ich bin Sandra Suppan, die wohl modebegeistertste Jungjournalistin, die mein Studiengang Journalismus und PR derzeit zu bieten hat! Nach dreijähriger Tätigkeit als Kolumnistin bei der Kronenzeitung, zwei Praktika beim ORF und diversen Moderationen, habe ich genügend Medienluft geschnuppert, um genau zu wissen, dass die von unserem Studiengangsleiter vielzitierte "Medienhölle" genau das Richtige für mich ist. Wenn ich nicht gerade am Schreiben, Sprechen, Aufnehmen, oder Lesen bin, trifft man mich ziemlich sicher beim Shoppen oder im Kino mit meinen besten Freunden.

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